Robotergesetze

Meine KI-Helfer

Als Journalist und Autor steht man ja irgendwie in dem Ruf, ein wenig altmodisch zu sein. Vielleicht stellen sich die einen oder anderen vor, ich tippe das alles immer noch mit der Schreibmaschine. Gut, das passt zu diesem Blog vielleicht nicht ganz, aber es gibt durchaus Journalisten die sagen, dass sie es mit der Technik nicht so haben. Sie sind Journalisten geworden, weil das in der Schule mit Mathe und Physik und all den anderen Zahlen-Fächern nicht so gut geklappt hat. Diesem Typus ist es suspekt, mit Tools zu arbeiten, die recht fortschrittlich, aber nicht perfekt sind.

Eines davon ist zum Beispiel DeepL, eine Übersetzungssoftware, die die Google Übersetzung übertrifft. Und dann gibt es noch Speechmatics, eine Software, die gesprochene Interviews für mich transkribiert in geschriebene Sprache. Das funktioniert besonders gut bei englischen Interviews, bei Deutschen nicht so sehr. Aber ich kann das ja prima kombinieren, ich kann das Interview auf Englisch führen (dumm nur, wenn die Interviewpartner Deutsche sind) – und es dann transkribieren und anschließend übersetzen lassen. Was für eine Arbeitsersparnis!

Bei deutschen Interviews ist das ein bisschen umständlich. Da mache ich es so, dass ich mir das Interview anhöre und gleichzeitig alles nachspreche, was die Leute sagen, und die Diktier-Software Nuance Dragon wandelt es in die geschriebene Sprache um. Dragon macht leider viele Fehler. Aber in einigen Jahren, wenn ich nicht mehr tippen kann, so hoffe ich, wird das alles ziemlich glatt funktionieren.

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